Deutsche Rudernationalmannschaft erfolgreich in Varese

Deutsche Rudernationalmannschaft erfolgreich beim Weltcup in Varese

Vom 10. bis 14. April war es wieder soweit. Ich durfte die Deutsche Rudernationalmannschaft beim ersten Weltcup des Jahres nach Varese, Italien begleiten. Mit 56 Ruderinnen und Ruderern startete der Deutsche Ruderverband (DRV) in die olympische Saison. Bis auf den Vierer ohne Steuerfrau waren alle olympischen Bootsklassen besetzt. Nach einer intensiven Vorbereitung u.a. im Trainingslager in Lago Azul, das ich ebenfalls betreuen durfte und den abschließenden Ausscheiden in Ratzeburg und Hamburg sollten die Rennen in Varese Aufschluss darüber geben, wie die neu formierten Boote im internationalen Vergleich stehen und an welchen Stellschrauben noch gedreht werden muss.

Hervorragende Ergebnisse und Einzelleistungen

Oliver Zeidler dominierte im Männer-Einer und sicherte sich souverän den ersten Platz. Alexandra Föster zeigte ebenfalls eine starke Leistung und erreichte im Frauen-Einer einen beeindruckenden zweiten Platz. Der Frauen-Doppelzweier mit Frauke Hundeling und Sarah Wibberenz erkämpfte sich die Bronzemedaille.

Starke Leistungen in den B-Finals

Julius Christ und Sönke Kruse belegten im B-Finale des Männer-Zweiers ohne Steuermann den zweiten Platz hinter Irland. Im leichten Frauen-Doppelzweier kämpften die Reichardt-Zwillinge, Johanna und Marion, trotz eines schwierigen Starts um den zweiten Platz und zeigten dabei eine beeindruckende Leistung.

Gemischte Ergebnisse in den A-Finals

Im Frauen-Zweier ohne Steuerfrau erreichten Lena Sarassa und Hannah Reif den sechsten Platz. Der Frauen-Doppelzweier mit Frauke Hundeling und Sarah Wibberenz sicherte sich im Fotofinish die Bronzemedaille und zeigte damit ihre Entschlossenheit und Stärke. Ein Erfolg für die gesamte Deutsche Rudernationalmannschaft in Varese.

Im Männer-Doppelzweier verpassten Jonas Gelsen und Marc Weber knapp das Podium und belegten den vierten Platz.

Im leichtgewichtigen Männer-Doppelzweier erreichten Jonathan Rommelmann und Paul Leerkamp den sechsten Platz, während das zweite deutsche Boot auf dem fünften Platz landete.

Erfolge und Herausforderungen in den Großbooten

Der Frauen-Doppelvierer gewann die Bronzemedaille trotz einer kurzfristigen Umbesetzung im Team.

Der Männer-Doppelvierer erreichte den sechsten Platz im A-Finale, konnte jedoch seine Leistung vom Vortag nicht wiederholen. Für den erkrankten Moritz Wolff sprang Julius Rommelmann ein.

Im Frauen-Achter belegte das deutsche Team einen soliden vierten Platz.

Der Männer-Achter sicherte sich die Bronzemedaille hinter den starken Booten aus Großbritannien und den Niederlanden. Laurits Follert und Hannes Ocik kehrten ins Boot zurück und trugen entscheidend zur Leistung bei.

Fazit

Die Deutsche Rudernationalmannschaft war sehr erfolgreich in Varese. Die Rennen waren beeindruckend und machen uns zuversichtlich für die kommende Saison. Die Finalteilnahmen und Medaillen zeigen, dass das Team auf dem richtigen Weg ist. Nun gilt es, die gewonnenen Erkenntnisse in die Vorbereitung für die Qualifikationsregatta in Luzern einfließen zu lassen.

Alle weiteren Ergebnisse können auf World Rowing im Detail eingesehen werden.

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