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Fersensporn und Plantarfasziitis – Behandlung in Freiburg

Stechende Schmerzen unter der Ferse, besonders bei den ersten Schritten am Morgen oder nach Ruhephasen, sprechen häufig für eine Reizung der Plantarfaszie. Ein im Röntgenbild sichtbarer Fersensporn ist dabei nicht automatisch die eigentliche Schmerzursache.

Mögliche Ursachen

Bei der Plantarfasziitis ist der Sehnenplattenansatz an der Ferse überlastet und gereizt. Begünstigend können eine rasche Steigerung von Lauf- oder Gehbelastung, verkürzte Wadenmuskulatur, eingeschränkte Sprunggelenksbeweglichkeit, ungeeignetes Schuhwerk oder eine veränderte Fußmechanik sein. Andere Ursachen von Fersenschmerz müssen bei der Untersuchung mitbedacht werden.

So erfolgt die Abklärung

Die Diagnose ergibt sich meist aus Beschwerdeverlauf und klinischer Untersuchung. Eine Ultraschalluntersuchung kann sinnvoll sein, um Dicke und Struktur der Plantarfaszie sowie umliegende Weichteile zu beurteilen. Röntgen oder MRT sind nicht immer notwendig und werden gezielt eingesetzt, wenn der Verlauf oder Befund eine andere Ursache vermuten lässt.

Konservative Behandlung

In der konservativen Behandlung stehen Belastungsanpassung, Dehnung von Wade und Plantarfaszie, gezielter Kraftaufbau, Schuh- und Einlagenanpassung sowie Physiotherapie im Vordergrund. Bei anhaltenden Beschwerden kann eine Stoßwellentherapie erwogen werden. Welche Maßnahmen sinnvoll sind, richtet sich nach Dauer, Befund und bisheriger Behandlung.

Wann rasch untersucht werden sollte

Nach einer akuten Verletzung, bei plötzlich fehlender Belastbarkeit, deutlicher Schwellung, Rötung, Fieber oder neurologischen Beschwerden sollte die Ferse zeitnah ärztlich untersucht werden.

Bitte beachten

Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Untersuchung. Für eine wirksame Behandlung sollte zunächst geklärt werden, ob tatsächlich die Plantarfaszie die Beschwerden verursacht.